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News-Ticker

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Das Wettermuseum Alte Schule Schreufa

die Klimauhr tickt

Wein, Musik und Politik im Wettermuseum: Revival nach zehn Jahren

 

Frankenberg/Schreufa. Zehn Jahre nach der erfolgreichen Premiere kommt das beliebte Format „Wein – Musik – Politik“ ins Wettermuseum zurück. Die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer lädt gemeinsam mit der SPD Frankenberg und dem Wettermuseum Alte Schule Schreufa e. V. am Freitag, 31. Juli 2026, um 18.30 Uhr zu einem besonderen Abend in das Wettermuseum Schreufa (Kirchbergweg 9, 35066 Frankenberg-Schreufa) ein.

 

Unter dem Motto „Die Klima-Uhr tickt“ steht der Austausch über Klimawandel, Klimaschutz und regionale Lösungsansätze im Mittelpunkt. Gemeinsam soll darüber gesprochen werden, welche Herausforderungen der Klimawandel mit sich bringt, welche Projekte bereits vor Ort umgesetzt werden und wie Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können.

 

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit des Wettermuseums sowie einem Impuls zum Klimawandel und möglichen Lösungsstrategien steht vor allem das persönliche Gespräch im Vordergrund. In entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein bietet sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Ideen auszutauschen.

 

Für den musikalischen Rahmen sorgt der Schreufaer Chor „feel good“ unter der Leitung von Andrea Ayora-Escandell, der den Abend mit seinen Liedern bereichern wird.

 

„Vor zehn Jahren wurde mit dem Format Wein – Musik – Politik ein Abend geschaffen, der Information, Begegnung und Kultur auf besondere Weise miteinander verbunden hat. Umso mehr freut es mich, dass dies wieder im Wettermuseum stattfindet. Das Wettermuseum ist ein Ort, an dem Wetter, Klima und ihre Veränderungen verständlich vermittelt werden. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Klimaschutz erneut gemeinsam in den Fokus zu rücken und mit den Menschen vor Ort über Herausforderungen und Lösungen ins Gespräch zu kommen“, sagt Werner Böhle, Vorsitzender des Wettermuseums Alte Schule Schreufa e. V.

 

„Gerade beim Thema Klimaschutz brauchen wir den offenen Dialog. Die Herausforderungen sind groß, gleichzeitig gibt es viele gute Ideen und engagierte Menschen vor Ort. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir dieses besondere Format nach zehn Jahren erneut im Wettermuseum veranstalten und Klimapolitik, Kultur und Begegnung miteinander verbinden können“, so Dr. Daniela Sommer, die Gründungsmitglied und Beisitzerin im Verein ist.

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Gesamtansicht

Das Wettermuseum ist an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr informieren wir über Wetterereignisse, Klimawandel und Artenschutz.  Ab 15.00 Uhr gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Freigelände ist immer geöffnet und frei zugänglich.

Besuchergruppen sollten sich anmelden.

 

 

 

Am Sonntag, den 02. August ist das Wettermuseum in Schreufa, Kirchbergweg 9, von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Ilse Lischka (BUND und NABU Frankenberg) referiert über das Thema:

Mit der Saattüte für die Artenvielfalt?

Viele Menschen lieben die Natur und möchten gerne etwas für die Artenvielfalt tun, aber sie sind unsicher, wie. Sollen sie jedes Jahr von Neuem ein Beet mit der Blühmischung aus der Saatguttüte anlegen? Oder doch lieber den Rasen  nicht so oft mähen? Wenn das Ergebnis ungewohnt aussieht und sich das erwünschte Blühen und Summen nicht einstellt, werden diese Versuche nach kurzer Zeit wieder aufgegeben. Auf eine/n Einzelne/n kommt es doch nicht an!

Doch das ist der falsche Schluss. Jeder Einzelne, der einen Flecken Erde oder einen Balkon hat, kann etwas für die Artenvielfalt tun. Erfolg in Form von artenreichem Gewimmel von Insekten kann sich einstellen, wenn die richtigen Pflanzen oder deren Samen verwendet werden. Durch fachgerechte Pflanzung oder Ansaat und Pflege können sie sich zum Lebensraum entwickeln. Insekten sollen ja nicht nur in den Garten kommen, um von Pflanzen Nahrung aufzunehmen, sondern sie zur Vermehrung und zum Überwintern nutzen können. So hilft insektenfreundliches Gärtnern auch anderen Tieren, die sich z.B. von Insekten ernähren und ebenso dem Menschen, der seine Freude an der Lebendigkeit und der Vielfalt in seinem Garten hat.  Die Pflanzen selbst, die  für die Insekten so überlebenswichtig sind, haben in den letzten Jahrzehnten massiv an Verbreitung und an Wertschätzung verloren und sind zum Teil gefährdet.

Interessierte dürfen gespannt sein, welche Pflanzen es sind, die Insekten und der biologischen Vielfalt allgemein den größten Nutzen bringen. Sie in unsere Siedlungen, Gärten, auf kommunale und Agrarflächen wieder zurückzuholen, wäre ein wichtiger Schritt zum Erhalt und zur Wiederherstellung unserer Artenvielfalt.

 

Blühwiese